Radiologie
und Nuklearmedizin
Leistungsbeschreibung
Schwerpunkt:
- konventionelle Röntgendiagnostik
- Gefäßuntersuchungen
- Computertomographie
- interventionelle Eingriffe
- Nuklearmedizin
- Kernspintomographie
Unsere Arbeit:
Die radiologische Abteilung versorgt die Haupt- und Belegabteilungen des Hauses mit konventioneller Röntgendiagnostik einschließlich Gefäßuntersuchungen.
Ein breites Spektrum wird durch computertomographische
Untersuchungen (ab Juli 2008 Mehrzeilen-CT) abgedeckt, z.B. können bei Schlaganfallpatienten frühzeitig
geschädigte Hirnbezirke oder auch Blutungen festgestellt
werden, bei polytraumatisierten Unfallpatienten werden in
kurzer Zeit die verschiedenen Knochen- und Organverletzungen
diagnostiziert und bei Krebspatienten können die Tumorausdehnung
und mögliche Metastasen festgestellt werden.
Durch interventionelle Eingriffe werden den Patienten größere
Operationen erspart;
so können verschlossene Blutgefäße durch
Ballonkatheder wieder eröffnet oder CT-gesteuerte Abszessdrainagen
eingelegt werden.
In die Röntgenabteilung ist die Nuklearmedizinische
Abteilung integriert, hier werden Knochen-, Lungen-, Schilddrüsen-,
Nieren- und Herzszintigramme durchgeführt.
MRT
Im November 2008 wurde ein MRT (Magnetfeld- oder Kernspintomograph) in Betrieb genommen, und die Leitung Herrn Voltchegorski, als Ltd. OA MRT, übertragen. Dies ist eine weitere Verbesserung in der Diagnostik und Beurteilung für alle Abteilungen des Hauses.
Durch die Untersuchungsmethode besteht die Möglichkeit Organe und Gewebe (Aufbau und Veränderung) dreidimensional und vor allem im bewegten Zustand (Funktion) darzustellen. Auf belastende Strahlung kann gänzlich verzichtet werden sowie auf die Gabe von Kontrastmitteln, wie z.B. in der Gefäß- und Bauchchirurgie, Kardiologie, Gynäkologie und der Kinder- und Jugendmedizin.
Das Einsatzgebiet reicht von der Abklärung von Wirbelsäulen- oder Skeletterkrankungen, Knochenbrüchen, Weichteil- Erkrankungen oder Verletzungen (auch der weiblichen Brust), dem Nachweis verschiedener Schmerzsyndrome, hin zur Beurteilung rheumatischer der chronisch-entzündlicher Prozesse.
In der Kardiologie wird hierdurch der Nachweis vom Herzinfarkt bis zum Herzklappenfehler, Herzmuskelerkrankungen, und entzündliche Herzerkrankungen geführt.
Insbesondere bietet dieses Verfahren aber die Möglichkeit zur nicht-invasiven Durchblutungsdiagnostik (ohne Herzkatheter), wobei die Erkennung und Graduierung von Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße als Ausdruck einer „koronaren Herzkrankheit“ möglich ist.
In der im Haus angesiedelten Schlaganfalleinheit (Stroke Unit II) ist der Nachweis eines Hirnschlages (Durchblutungsstörung) früher und präziser darzustellen ist.
In der Kinder und Jugendmedizin lassen sich zusätzlich die Ursachen epileptischer Erkrankungen gezielter erfassen.
MRT-Diagnostik
Untersuchungen:
- Hirn und Rückenmark
- Gefäße
- Wirbelsäule, Skelett, Gelenke
- Leber, Milz, Pankreas, Nieren
- Lymphgewebe
- weibliche Brustuntersuchungen
Spezialuntersuchungen:
- MR-Angiogramm
- MR-Cholangiogramm
- MR-Sellink
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